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Verein und Entstehung

Der Kleingartenverein „Fallerslebener Weg II“ e.V. ist von seiner Geschichte her ein junger Verein. In den Siebziger Jahren gab es eine große Nachfrage an Kleingärten und damit verbundene lange Wartelisten. So wurde in der Stadt Aschersleben eine neue Kleingartenanlage geschaffen. Mit der landwirtschaftlichen Produktion auf großen Flächen gab es Randstücke, die nicht in die Bewirtschaftung passten.

Eine solche Fläche war die Grundlage für die Gestaltung des Gartenvereins. Auf einer völlig verwahrlosten und mit Unkraut überwucherten Fläche begann 1978 die schrittweise Kultivierung.

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Das Ackerland ist mit einem Kleingartennutzungsvertrag an die Pächter über den Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) vergeben worden.

Im Januar 1979 gründete sich die Kleingartensparte „30. Jahrestag der DDR“. Sie umfasst 10.596m² Gesamtfläche und besteht aus 26 Gärten. Die einzelnen Gärten sind in ihrer Größe sehr unterschiedlich. Der kleinste Garten hat eine Fläche von 285m² und der größte Garten umfasst 600m². Der Aufbau war mit dem Anschluss an das Strom- und Wassernetz verbunden.
Die größten Gärten liegen im östlichen Teil der Anlage.

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Sie waren dafür bestimmt, neben der gärtnerischen Nutzung eine Kleintierhaltung (Hasen, Enten, Hühner usw.) zu betreiben. Das fand seine Ausuferung mit der vorübergehenden Haltung von Mastschweinen.

1990 hat sich die Bewirtschaftung grundlegend geändert und der Verein hat sich in „Fallerslebener Weg II“ e.V. umbenannt. Neben der kleingärtnerischen Nutzung (1/3 der Fläche) spielt der Erholungswert eine immer größere Rolle. Die Kleingartenanlage wurde in einen eingetragenen Verein überführt mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Der Verein ist Mitglied im Regionalverband Aschersleben e.V.